Auf der Fläche von ca. 67 Hektar ist die Errichtung von sieben Windenergieanlagen geplant. Die Rotoren können über die Grenzen der Vorrangfläche hinausragen ("Rotor out").
Der jährliche Stromertrag wird pro Anlage mit etwa 18.000.000 Kilowattstunden berechnet. Somit liegt die erwartete Gesamtproduktion des Parks bei gut 126 Millionen kWh pro Jahr. Auf Grundlage des statistsichen Verbrauchs (Quelle) wird der Windpark in der Lage sein, den jährlichen Strombedarf für etwa 25.000 Haushalte zu produzieren.
Durch die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien werden CO2-Emissionen eingespart. Die Höhe der Einsparung hängt davon ab, wie sich der Strommix zusammensetzt. Für den Windpark Westen ergibt sich eine jährliche CO2-Einsparung von etwa 95.000 Tonnen CO2. Grundlage der Berechnung ist der vom Bundesumweltamt herausgegebene Bericht " Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger 2021" (PDF).
Der Windpark Westen wird voraussichtlich an der westlich verlaufenden Hochspannungstrasse mit dem Stromnetz verbunden. Die Trasse verläuft in Nord-Süd-Richtung westlich von Dörverden, so dass sich die Stromtrasse zum bestehenden Netz voraussichtlich auf etwa 5 km beläuft.
Für den Bau des Windparks und auch spätere Wartungsarbeiten wird das bestehende Wegenetz zum Windpark hin ausgebaut und verstärkt. Nach aktuellen Planungen wird die Zuwegung zum Park von Süden her erfolgen, so dass der Verkehr nicht durch die Ortschaft Westen führt.
Derzeit sind Anlagen vom Typ Vestas V172 mit einem Rotordurchmesser von 172 m vorgesehen. Die überstrichene Fläche beträgt somit 23.235 m². Eine Maschine erreicht eine Leistung von 7,2 Megawatt und wird im Windpark Westen voraussichtlich etwa 18 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Die Anlage wurde speziell für Standorte mit niedrigem und mittlerem Windaufkommen entwickelt.
Weitere Informationen zur Vestas V172 finden sich auf der Homepage des Herstellers: Link.
Diese Windenergieanlagen erzeugen im Schnitt innerhalb von knapp sieben Monaten die Energie, die zu ihrer Herstellung verwendet werden. Für die gesamte prognostizierte Laufzeit ergibt sich somit, dass sie 34 mal so viel Energie erzeugen, wie bei der Produktion verbraucht wird.
Nach Angaben des Herstellers können die Anlagen zu 86,6 Prozent recycelt werden.